Wie wir arbeiten

Das Entscheidende liegt selten in einem Bereich. Es liegt dazwischen.

In Unternehmen ist Verantwortung nach Bereichen geordnet. Veränderungen halten sich nicht daran. Deshalb entsteht die relevante Frage regelmäßig dort, wo niemand zuständig ist.

Technologie ↔ Prozesse ↔ Menschen

Ein System wird eingeführt, die Prozesse bleiben wie sie waren, und die Mitarbeitenden bauen sich ihre eigenen Wege. Kein Bereich hat einen Fehler gemacht. Das Ergebnis trägt trotzdem nicht.

Marketing ↔ Vertrieb ↔ Angebot

Die Nachfrage steigt, der Abschluss nicht. Beide Bereiche haben recht – das Problem liegt im Angebot, für das keiner von beiden zuständig ist.

Nachfolge ↔ Investition ↔ Fähigkeiten

Die Übergabe steht an. Gleichzeitig müsste investiert werden. Beide Fragen werden getrennt behandelt, obwohl die eine die andere bestimmt.

Wachstum ↔ Organisation ↔ Kapital

Mehr Aufträge treffen auf Abläufe und Zuständigkeiten, die nicht mitgewachsen sind. Vor der nächsten Investition muss klar sein, wie die Organisation das zusätzliche Geschäft bewältigt. Finanzierbar wäre es – tragbar noch nicht.

Expert:innen

Expertise gibt es genug. Was fehlt, ist die gemeinsame Priorität.

Zu viele plausible Einzelperspektiven ohne gemeinsame Priorität. Wir verhindern, dass mehrere gute Spezialisten in verschiedene Richtungen beraten.

Wir müssen nicht alles selbst können, um sicherzustellen, dass für Ihre Entscheidung die richtigen Perspektiven am Tisch sind.

FACHSTRANG 1
Service-Profitabilität und wertbasierte Angebote
Jens Poggenburg
Jens Poggenburg
Executive Advisor

Mehr als 30 Jahre Führungserfahrung in internationalen Unternehmen, zuletzt als Executive Vice President bei AVL.

Er kommt dazu, wenn die Frage lautet, was eine Leistung wirklich wert ist – und was sie kostet.

→ Folge 35 des 123C Podcasts
FACHSTRANG 2
Führung und Organisation
Dr. Alexandra Singer
Dr. Alexandra Singer
Executive Advisor

Promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Betriebswirtin, zwanzig Jahre in Führungsrollen in Konzernen, Agenturen und Beratung. Heute Grooowth Hub, Wien.

Sie kommt dazu, wenn eine Entscheidung sachlich trägt und an den Menschen scheitert, die sie umsetzen sollen.

→ Folge 9 des 123C Podcasts
FACHSTRANG 3
KI, Daten und digitale Wettbewerbsfähigkeit
Jörg Egretzberger
Jörg Egretzberger
Executive Advisor

Geschäftsführer der TIMETOACT GROUP Österreich, einem IT-Dienstleister für Daten-, KI- und Softwareprojekte mit Sitz in Wien. Über zwanzig Jahre Erfahrung mit Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand und in Konzernen.

Er kommt dazu, wenn die Frage lautet, was eine Lösung tatsächlich leisten kann – und was im Unternehmen dafür stimmen muss.

→ Folge 4 des 123C Podcasts

Für weitere Fragen steht ein Kreis erfahrener Fachleute bereit. Wer davon hinzugezogen wird, entscheidet die Frage – nicht die Verfügbarkeit.

Wann jemand dazukommt

Eine Fachperson wird nur hinzugezogen, wenn eine offene Frage es erfordert und die Antwort die Entscheidung tatsächlich verändern kann. Expertise, die nichts ändert, macht die Lage nur voller.

Offenlegung

Vor jeder Beauftragung erfahren Sie, wer beteiligt ist, für welches Unternehmen die Person arbeitet und welche Vergütung 123C erhält. Sie entscheiden, wer dabei ist – und können jeden ausschließen, auch 123C.

Nicht jede gute Frage muss zu einem Projekt werden.

Ein Ergebnis von 123C kann auch sein: nicht machen.

ENTSCHEIDEN
Evidenz und Relevanz reichen. Eine Richtung ist fällig.
VERTIEFEN
Das Thema ist relevant, die Grundlage reicht noch nicht.
VERWERFEN
Geprüft. Rechtfertigt derzeit keine weitere Investition.

Jedes Thema bekommt einen dieser drei Zustände, mit Begründung und mit einem Datum, an dem er erneut geprüft wird. Das verhindert, dass aus jeder Erkenntnis automatisch ein Vorhaben wird – und dass Themen unbemerkt liegen bleiben.

Die Mandatsgrenze

Die Formate liefern Entscheidungsgrundlagen und führen zur Entscheidung. Operative Umsetzung ist nicht Teil der Leistungspakete.

Darüber hinaus unterstützt 123C bei der operativen Umsetzung von Projekten – mit eigener Erfahrung und über das Netzwerk mit den passenden Partnern. Das wird gesondert vereinbart.

123C misst nicht den späteren Unternehmenserfolg als eigenen Beratungserfolg. Nachvollziehbar bleibt, worauf eine Empfehlung beruht.

Nicht Teil der Leistungspakete

Projektleitung. ERP-Einführung. Softwareentwicklung. Operative Vertriebssteuerung.

„Ich bleibe dabei – und Sie wissen, woran ich verdiene."

Ich führe die relevanten Perspektiven zusammen und halte fest, worauf meine Empfehlung beruht und welche Fragen offenbleiben. Mit Ihnen kläre ich die nächsten Schritte, ziehe bei Bedarf passende Fachleute hinzu und begleite die Übergabe. Auf Wunsch unterstütze ich auch bei der Umsetzung selbst.

In der vereinbarten weiteren Begleitung bleibe ich Ihr Ansprechpartner. An den festgelegten Prüfpunkten schaue ich mit Ihnen, ob die Voraussetzungen noch gelten und wo neu entschieden werden muss.

Bis zur Entscheidung verdient 123C im jeweiligen Mandat ausschließlich an dieser Arbeit. Umsetzung, weitere Begleitung und Partnerleistungen danach werden gesondert beauftragt. 123C legt vorher offen, wer welche Aufgabe übernimmt und welche Vergütung 123C erhält.

Ob Sie Fachleute direkt beauftragen oder deren Leistung über 123C beziehen, entscheiden Sie auf dieser Grundlage. Sie können vor der Beauftragung jeden Beteiligten ausschließen, auch 123C. Ein Mandat mit 123C verpflichtet Sie zu keinem Folgeauftrag.

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